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Dirk Hoffmann

Gute Stimmung beim AOK-Firmenlauf

AOK-Fimenlauf 2018
AOK-Fimenlauf 2018

Obere Reihe: Uwe Gottbehüt, Jörg Horn, Alexandra Bruland, Lea Hampel, Leon Averkamp, Michaela Ortmann, Judith Küching, Florian Räse, Ralf Klaßen, Martin Dresel, Erika Brinkwirth, Thorsten Huppert, Jörg Brauer. Untere Reihe: Norbert Koll, Mathias Kremer, Sven Knips, Mohamed Chaoui, Oleg Wilhelm, Christoph Lichtenberg.

Ein gemeinsames Team aus Mitarbeitern von Griebsch & Rochol Druck und von der Print Media Group hat am 11. AOK-Firmenlauf in Hamm teilgenommen. 19 Kollegen von GRD und PMG gehörten zu den insgesamt 6.125 Sportlern, die am 6. September 2018 um 19 Uhr laufend oder walkend an den Start gegangen sind.

Eingeladen waren Teams aus Firmen in Hamm und Umgebung. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme: Mindestens zwei Starter ab 15 Jahre mussten pro Team gemeldet sein. Alle Teilnehmer kamen nach 5,5 Kilometern gut gelaunt und trocken ins Ziel. Erst bei der anschließenden After-Run-Party fielen dann auch ein paar Regentropfen.

Im Mittelpunkt standen beim 11. AOK-Firmenlauf nicht die Laufzeiten, sondern die Freude an der Bewegung und das Gemeinschaftsgefühl. „Der Firmenlauf hat wieder viel Spaß gemacht. Die Stimmung war sehr entspannt. Man hat viele Leute getroffen, nicht nur aus der eigenen Firma“, sagt Mohamed Chaoui, Auszubildender bei der PMG. Unterstützt wurden die GRD-/PMG-Aktiven von weiteren Kollegen, die zum Anfeuern und für Organisatorisches vor Ort waren.

Zur Internetseite des AOK-Firmenlauf in Hamm

Neue Azubis nehmen den Dienst auf

Machen seit dem 01.08.2018 ihre Ausbildung bei der PMG: Judith Küching, Martin Dresel und Ralf Klaßen (hinten).
Machen seit dem 01.08.2018 ihre Ausbildung bei der PMG: Judith Küching, Martin Dresel und Ralf Klaßen (hinten).

Neu bei der PMG: Judith Küching, Martin Dresel und Ralf Klaßen (hinten).

Insgesamt neun Auszubildende in den Berufen Mediengestalter, Medientechnologe und Fachinformatiker Anwendungsentwicklung haben am 1. August 2018 ihre Ausbildungsstellen bei der Griebsch & Rochol Druck GmbH und bei der Agentur PMGi angetreten. Beide Unternehmen gehören zu der mittelständischen, inhabergeführten Print Media Group GmbH & Co. KG mit Standort im Gewerbepark Rhynern.

„Wir bilden zielgerichtet für unsere Unternehmen aus“, erklärt Martin Titt, Geschäftsführer von Griebsch & Rochol, bei der Begrüßungsansprache an die neuen Auszubildenden, von denen sechs bei der 160 Mitarbeiter starken Druckerei und drei bei der Agentur PMGi angestellt sind. „Uns ist wichtig, dass wir nach erfolgreicher Ausbildung eine sichere Perspektive in unseren Häusern bieten können, um gemeinsam weiterhin erfolgreich in der modernen Medienbranche zu bestehen.“

Seit dem 01.08.2018 bei Griebsch & Rochol an Bord: Daniel Nickel, Christina Scheiwe, Phil Lehmköster, Lea Hampel, Leon Averkamp und Sascha Neumann.

Neu bei Griebsch & Rochol: Daniel Nickel, Christina Scheiwe, Phil Lehmköster, Lea Hampel, Leon Averkamp und Sascha Neumann.

Damit ist neben dem Druck und der Weiterverarbeitung bei Griebsch & Rochol auch die digitale Branche gemeint. Von den 30 Mitarbeitern der Agentur werden Webseiten, Apps und Shops sowie gestalterische Leistungen für Print und Digital entwickelt und umgesetzt. „Unsere Erfahrungswerte und die frische Herangehensweise unserer Auszubildenden ist wichtig, um für unsere Kunden optimale Lösungswege zu entwickeln“, erklärt Dirk Hoffmann, stellvertretender Leiter der Agentur PMGi.

Nach der Begrüßung ging es für die neun Auszubildenden auf einen geführten Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen, um einen ersten Eindruck von ihrem zukünftigen Arbeitsplatz zu gewinnen. Denn egal ob Mediengestalter, Medientechnologe oder Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung – für alle ist es der Startschuss in eine gemeinsame berufliche Zukunft in einer Unternehmensgruppe, die sich dadurch auszeichnet, Kompetenzen zu bündeln und zukunftsorientierte Lösungen zu finden.

Fotos: PMG/Nicole Müller

Neue PMG-Agentur trifft sich erstmals

PMG Kick-off am 27.04.2018

Am 27. April 2018 hat sich eine neue Abteilung in der Print Media Group (PMG) erstmals getroffen. 28 Mitarbeiter aus drei PMG-Standorten fanden sich in Hamm zu einem Kick-off-Meeting ein. Das gemeinsame Ziel: Die Kunden sollen mit Unterstützung der neuen PMG-Agentur künftig ganzheitlich und aus einer Hand beraten und betreut werden.

Die Mitarbeiter aus den Standorten in Hamm, Herten und Oberhausen arbeiten künftig eng und in einem gemeinsamen Büro zusammen. Vereint werden die Bereiche Grafik, Satz, Software-Entwicklung, Web, Apps sowie Redaktion und Marketing. Eine zusätzliche Vertriebseinheit wird nicht nur neue Kundengruppen erschließen, sondern auch den bestehenden PMG-Vertrieb in den Druck-Standorten Kassel, Hamm und Leimen bei komplexen Anfragen kompetent unterstützen.

„Bis Ende Juni sollen alle Umbau- und Umzugsarbeiten abgeschlossen sein“, sagt Marc von Kiedrowsky, der gemeinsam mit Rainer Grobe die PMG-Geschäfte führt. Das Büro befindet sich an der Gabelsbergerstraße 1 in Hamm, wo auch die Griebsch & Rochol Druck GmbH ihren Sitz hat, die ebenfalls zur PMG gehört. Geleitet wird die neue Abteilung von Christian Ellerich und seinem Stellvertreter Dirk Hoffmann. „Die Zentralisierung wird uns maßgeblich dabei helfen, Kompetenzen zu bündeln, neue Geschäftsfelder zu entwickeln und die Bindung der Druckereikunden an die Gruppe zu manifestieren“, so von Kiedrowsky.

PMG Kick-off am 27.04.2018

Kommunikation auf allen Kanälen

Chrom und Flammen Show Bild

Innovative Ansprache von Zielgruppen auf vielen Wegen: Diesen kreativen und modernen Kommunikationsweg gehen die PubliKom Z Verlags GmbH, die E-Mags Media GmbH und die KW Konzept Agentur für Kommunikation und Events in Zukunft gemeinsam. Die drei Unternehmen aus dem Herzen des Ruhrgebiets kooperieren seit dem 1. Juli 2017 auch offiziell miteinander. Das erste gemeinsame Projekt ist der US-Car-Titel CHROM & FLAMMEN, der bereits seit 1982 als Zeitschrift im Handel erhältlich ist.

Bahnhofskiosk, Festival, App-Store, Facebook oder YouTube? „Wir kennen unsere Zielgruppen inhaltlich natürlich sehr gut. Aber es wird durch die Vielzahl an Kanälen nicht leichter für uns herauszufinden, wo sich die Menschen gerade aufhalten und was sie sich wünschen“, sagt Marc von Kiedrowsky, Geschäftsführer von CHROM & FLAMMEN-Verlag PubliKom Z. Hier setzt der Kooperationsgedanke der drei Unternehmen an: Punktgenau wollen sie künftig zusammen ihre Stärken ausspielen. PubliKom Z als Teil einer Druck- und Verlagsgruppe, E-Mags Media als Agentur für Kommunikation in den sozialen Netzwerken und KW Konzept als Event-Veranstalter.

Die Social-Media-Experten von E-Mags Media übernehmen in Person von Thomas Frankenstein ab sofort nicht nur die Kanäle in den digitalen Netzwerken der CHROM & FLAMMEN, sondern auch die Chefredaktion des monatlich erscheinenden Print-Titels. Frankenstein gehörte bereits von 1996 bis 2008 zur Redaktion von CHROM & FLAMMEN. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Wir bringen das Beste aus mehreren Welten zusammen in einer Branche, die sich im steten Wandel befindet“, so Thomas Ebeling, Geschäftsführer von E-Mags-Media. Nach außen sichtbar wird die Kooperation auch über das gemeinsame Auftreten der CHROM & FLAMMEN und des US-Car-Magazins AmeriCar.de werden, das seit 2007 von E-Mags Media betrieben wird. „Dadurch erreichen wir im Verbund auf Anhieb noch mehr Menschen aus der US-Car-Szene“, ist Marc von Kiedrowsky überzeugt.

Dritter Partner im Bunde ist die Event-Agentur KW Konzept. „Wir kennen uns alle seit vielen Jahren und haben bereits in der Vergangenheit zahlreiche Projekte gemeinsam erfolgreich umgesetzt. Da lag es nahe, dass wir unsere Zusammenarbeit ausbauen und künftig verstärkt gemeinsam auftreten“, erklärt Dirk Krühler, der gemeinsam mit Jochen Wleklik die Geschäfte führt. Zusammen mit PubliKom Z veranstaltet KW Konzept am 16. Juli 2017 die US-Lifestyle-Veranstaltung CHROM & FLAMMEN SHOW in Recklinghausen. „Es ist bereits die dritte Auflage des Events. Wir sehen hier in der Zukunft eine Menge Potenzial für Wachstum“, so Wleklik.

Rund um Zielgruppen, die nicht nur aus dem Automobil-Bereich stammen, wollen die drei Unternehmen künftig die eigenen Marken weiter ausbauen und zusätzlich Dienstleistungen für Dritte anbieten. „Wir treten bereits heute als Partner von anderen Medienschaffenden auf. Die Anfragen reichen von Layout- und Vertriebsthemen über Abonnementleistungen und digitales Publizieren bis zum Support im Social-Media-Bereich. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen haben wir nun die Möglichkeit, Kunden künftig komplexere Leistungen aus einer Hand anzubieten“, freut sich Dirk Hoffmann, Verlagsleiter von PubliKom Z.

Über die PubliKom Z Verlagsgesellschaft mbH

Seit 1995 produziert PubliKom Z als Verlag mit Sitz in Kassel und im westfälischen Herten analoge und digitale Publikumszeitschriften und Kundenmagazine. Ein kreatives Team entwickelt zielgruppenspezifische und individuelle Medienlösungen von der Redaktion bis zum Layout, von der Vermarktung bis zum Vertrieb. Seit 2013 gibt PubliKom Z um Geschäftsführer Marc von Kiedrowsky und Verlagsleiter Dirk Hoffmann zusätzlich zu Kunden- und Verbandsmagazinen gruppeneigene Special-Interest-Titel heraus, die über den Handel, über Abonnements und über den Direktvertrieb als Print-Ausgabe und online als Digital-Ausgabe oder Blog angeboten werden. Dazu gehören Eigenmarken wie CHROM & FLAMMEN, BMW SCENE LIVE und marryMAG. PubliKom Z ist seit 2008 Teil der Print Media Group aus Hamm. Die Gruppe, zu der drei Rollen- und Bogendruckereien gehören, beschäftigt rund 480 Mitarbeiter.

Über die E-Mags Media GmbH

Als Agentur für Neue Medien und Events hat sich E-Mags Media aus Essen seit 2007 einen Namen in der Automobilszene gemacht. Geschäftsführer Thomas Ebeling und sein Team kreierten nicht nur die Online-Magazine Mercedes-Fans.de, VAU-MAX.de, AmeriCar.de und CROSS-MAX.de. Insbesondere beim kreativen Bespielen der Kanäle in den sozialen Netzwerken gehört E-Mags Media im Special-Interest-Bereich zu den führenden Agenturen. Begleitet wird die breit angelegte Online-Kommunikation durch bekannte und beliebte Szene-Events. Dazu gehören die Veranstaltung SCHÖNE STERNE®, die MIB-Rallye, das Mercedes FanFest beim24h Rennen auf dem Nürburgring sowie die Mercedes FanWorld auf der Essen Motor Show. Weitere Highlights sind der HELLA Show & Shine Award und die VAU-MAX-TuningShow.

Über die KW Konzept Agentur für Kommunikation und Events

Nach 25 gemeinsamen Jahren als Geschäftsführer und Projektleiter in diversen Event-Unternehmen haben Dirk Krühler und Jochen Wleklik 2013 mit KW Konzept eine eigene Agentur für Kommunikation und Events ins Leben gerufen. Als Veranstalter oder Dienstleister ist KW Konzept an der Organisation zahlreicher automobiler Event-Highlights beteiligt. Nach einem erfolgreichen Debüt als regionale Partneragentur des „Red Bull Seifenkistenrennen“ im Jahr 2013 in Herten folgten weitere Höhepunkte. Dazu gehören unter anderem die Organisation der deutschen Streckenführung der legendären Supersportwagen-Rallye Gumball 3000, die Durchführung der CHROM & FLAMMEN SHOW in Recklinghausen oder die Konzeption und Umsetzung von Messeständen, etwa auf der ESSEN MOTOR SHOW oder auf der Automechanika. KW Konzept betreibt zudem die Event-Location GARAGE 10 in Gelsenkirchen.

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ColorDruck Solutions zieht positives Zwischenfazit

Stitchliner (Bild)

2013 übernahm die Print Media Group (PMG) aus dem westfälischen Hamm die Geschäfte der in der Insolvenz befindlichen Bogen- und Digitaldruckerei Colordruck Leimen. Vier Jahre nach Gründung der ColorDruck Solutions GmbH (CDS) zieht Standort-Geschäftsführer Thomas Bender-Hoffmann ein positives Zwischenfazit.

„Trotz der schwierigen Umstände im Markt sind wir mit den Ergebnissen dieses Jahres bislang durchaus zufrieden. Ich denke, dass man heute sagen kann: Unsere zahlreichen Maßnahmen haben gegriffen“, sagt Bender-Hoffmann, der seit dem Neustart die Geschäfte des Leimener Druckhauses gemeinsam mit PMG-Gesellschafter Marc von Kiedrowsky führt. Dem Preisverfall im Druckmarkt und den teilweise rückläufigen Auflagen begegnete man bei ColorDruck Solutions unter anderem mit optimierten Produktionsabläufen, der Reduzierung von Lagerbeständen und der Umstellung des Portfolios.

Ohne die Unterstützung der Print Media Group, deren 100%ige Tochter die ColorDruck Solutions GmbH ist, wäre diese Entwicklung kaum möglich gewesen, weiß Bender-Hoffmann: „Als Teil der Mediengruppe profitieren wir beispielsweise von Vorteilen im Materialeinkauf und von zentralen Dienstleistungen.“ Bewährt hat sich auch, dass die CDS-Kunden durch die vielfältigen Leistungen des Unternehmensverbunds nun zentralen Zugriff auf ein sehr breites Produktportfolio haben: „Wir können heute praktisch Auflagen von eins bis 500.000 bedienen.“ Insgesamt 14 Bogen- und Rollendruckmaschinen stehen dafür standortübergreifend zur Verfügung. Hinzu kommen zahlreiche Dienstleistungen vom Layout bis zum Abonnement-Versand vor und nach dem Drucken, die innerhalb der PMG abgebildet werden können.

Viele der ehemals 86 Mitarbeiter des 1969 gegründeten Vorgängerunternehmens wurden 2013 von CDS übernommen. „Diese Kontinuität stellt das Zusammenspiel aus Tradition, Qualität und Innovation sicher. Wir sind froh und glücklich, dass wir damals trotz eines überaus schweren Jahres den Neustart mit annähernd 80% der ehemaligen Mitarbeiter bestreiten konnten“, erklärt Thomas Bender-Hoffmann und ergänzt: „Mit diesen Kolleginnen und Kollegen lebt der Anspruch an höchste Qualität bei CDS weiter. Ebenso die Bereitschaft, auch das ‚besondere Druckprodukt‘ zu schaffen.“

Für die Zukunft gibt es große Themen, die die ColorDruck Solutions GmbH gemeinsam mit der Print Media Group vorantreibt. Dazu gehören die weitere Effizienzsteigerung durch Lean Production und die Zentralisierung des Vertriebes der Print Media Group, um weitere Dienstleistungen kompetent aus einer Hand präsentieren zu können, so Bender-Hoffmann: „Alle Maßnahmen zielen darauf ab, den Kunden noch bessere Beratung und weitere Produkte zu attraktiven Preisen anzubieten.“

Kontakt:

Thomas Bender-Hoffmann
Geschäftsführer ColorDruck Solutions GmbH
Gutenbergstraße 4
69181 Leimen/Germany

Telefon: 0 6224 7008-210
E-Mail: bender-hoffmann@colordruck.com
Internet: www.colordruck.com

Stitchliner (Bild)

Wie sich die PMG in der Medienbranche platziert

Ein Bild der Gesellschafter der PMG

Seit 2007 sind Marc von Kiedrowsky und Rainer Grobe geschäftsführende Gesellschafter der Print Media Group (PMG) mit Sitz im westfälischen Hamm. Rund 500 Mitarbeiter arbeiten in drei Druckereien und in einem Verlag für die Unternehmen der Gruppe. Nach der erfolgreichen Etablierung der PMG als Finanz-, Beteiligungs- und Managementholding folgt nun der nächste Schritt: Im Gespräch erklären die beiden Unternehmer, warum die Gruppe in einem dynamischen Markt gut für die Zukunft aufgestellt ist und den Vertrieb künftig unter dem Dach der PMG bündelt.

Herr Grobe, Herr von Kiedrowsky: Produzieren Sie morgen Tablets und Smartphones, anstatt Papier zu bedrucken?

Marc von Kiedrowsky: (lacht) „Ich befürchte, dafür muss ich zunächst einmal ein Aufbaustudium absolvieren. Im Ernst: Ich bin sicher, dass auch in Zukunft gedruckt wird. Die Aufträge werden nur spezieller, individueller, kleinteiliger sein.“

Rainer Grobe: „Da bin ich mir auch sicher. Ich begreife die Digitalisierung als Chance für unsere Kunden und für uns. Man kann Menschen heute auf so vielen Wegen erreichen. Aber klar ist auch: In der Druck- und Medienbranche wird im Expresstempo alles anders.“

Was heißt das genau?

von Kiedrowsky: „Im Jahr 2006 gab es in der Druckbranche etwa 13.500 produzierende Unternehmen, heute sind es noch 6.300. Der Strukturwandel ist im vollen Gange. Und die Ansprüche der Kunden an Qualität, Preis und Vielseitigkeit sind gleichzeitig höher denn je. Immer wichtiger werden zudem die komplementären Dienstleistungen.“

Grobe: „Die Internetdruckereien haben den Preis des Einzelprodukts im unteren Marktsegment pulverisiert. Wir müssen uns darum klar positionieren. Qualität, Kompetenz und individuelle Lösungen heben uns ab. Günstig sind wir trotzdem, aber eben nicht billig.

Sie haben mit Dierichs Druck+Media in Kassel, Griebsch & Rochol Druck in Hamm und ColorDruck Solutions in Leimen gleich drei Druckereien in Ihrer Unternehmensgruppe. Sind Sie bereit für diesen Wandel?

von Kiedrowsky: „Wir bieten unseren Kunden eine Produktion auf höchstem Qualitätsniveau. Unser umfangreicher und auf dem neuesten Stand befindlicher Maschinenpark ermöglicht uns attraktive Produktionsvarianten. Wir gehören zu den umsatz- und leistungsstärksten Unternehmensgruppen in der Druck- und Medienbranche.“

Grobe: „Mit unseren 16-Seiten- und gekoppelten 32-Seiten-Rollenrotationsdruckmaschinen in Verbindung mit leistungsfähigen 16-Seiten-Bogendruckmaschinen sichern wir uns eine stabile Position in diesem Marktsegment bei kleinen und mittleren Auflagen. Und wir bieten die ganze Palette vom Digitaldruck über den Bogenoffsetdruck bis zur Rollenoffsetproduktion. So können wir den Markt optimal bedienen. Produkte aus Spezial- und Nischenbereichen sind ebenfalls gefragt. Wir sind da gut aufgestellt.“

Sie sprachen von der neuen Vielseitigkeit, die die Kunden wünschen.

Grobe: „Zu unseren Kernkompetenzen gehören die Produktion von Verlagserzeugnissen, von Periodika und von Akzidenzen in hoher Qualität zu günstigen Preisen. Wir stellen heute aber mehr denn je in Kundengesprächen fest, wie mannigfaltig und tief die Ansprüche im Bereich der Medienproduktion sind. Genau da setzen wir an: Wir sehen uns als Problemlöser in der Druck- und Medienbranche. Abgestimmt auf die Anforderungen unsere Kunden, bieten wir zusätzlich zum Druck umfassende Leistungen an. Wir setzen auf jahrelange Erfahrung, rund 500 motivierte Mitarbeiter in den Unternehmen der PMG und ein starkes Partnernetzwerk.“

von Kiedrowsky: „Menschen, die uns kontaktieren, haben Interesse an uns. Manchmal wissen sie ganz genau, was sie wollen. Manchmal haben sie ein ungelöstes Problem. Wir wollen dann mit unserer Kompetenz der Gruppe und mit unseren Partnern helfen. So oder so muss unsere Antwort lauten: Wir kümmern uns! Es macht nichts, wenn wir komplexe Fragen nicht immer sofort beantworten können. Am nächsten Tag haben wir aber eine Antwort, einen Ansprechpartner.“

Können Sie dafür Beispiele nennen?

von Kiedrowsky: „Zu Beginn meiner beruflichen Karriere haben wir mit der Schere Filme geschnitten, um diese in ein Layout einzupassen. Auch wenn seitdem einige Zeit vergangen ist, so habe ich doch noch kein ganz so biblisches Alter erreicht. 25 Jahre später ist es aber normal, dass dich jeder nach einer Webseite, einer App, einem Shop oder nach Messeausstattung fragt. Die Dinge ändern sich rasant. Wir kommen immer häufiger in die Situation, dass uns die Leute sagen: Sie können doch drucken, können Sie uns nicht auch in anderen Medienbereichen helfen?“

Eine große Herausforderung für Ihre Mitarbeiter, insbesondere im Vertrieb!

Grobe: „Stimmt. Aber wir haben uns den Veränderungen im Markt anzupassen. Darum müssen wir immer produktiver, effektiver und vielseitiger werden. Um unsere Marktposition weiter auszubauen, müssen wir unsere Kernkompetenzen ständig weiter entwickeln uns so auf neue Kundenwünsche reagieren. Aber wir sind vor allem Drucker und werden sicher nicht vergessen, wo wir herkommen – und was wir besonders gut können.“

von Kiedrowsky: „Dadurch, dass wir mit PubliKom Z einen eigenen Verlag in der Print Media Group haben, kennen wir beispielsweise die Bedürfnisse der Verlagsbranche sehr gut. Dort betreiben wir eigene Medienmarken, können aber auch die Gruppe mit speziellen Herausforderungen von Verlagenvertraut machen – beim digitalen Publizieren, bei der Abonnentenbetreuung, bei der Akquise von Werbepartnern. Wir haben für viele Aufgaben bereits Lösungen entwickelt.“

Dieses ganzheitliche Denken werden Sie jetzt unter dem Dach der PMG forcieren?

Grobe: „Genau. Die erste Phase nach Gründung der Print Media Group als Finanz-, Beteiligungs- und Managementholding haben wir erfolgreich absolviert. Jetzt geht es darum, die Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen. Wir wollen Kompetenzen bündeln, ohne den einzelnen Standorten ihre individuellen Stärken zu nehmen. Durch die neue einheitliche Führung der PMG im Vertriebsbereich entsteht eine ganze Reihe von Vorteilen: Marktwachstum, Synergien, interner Know-how-Transfer und ein erweitertes Produktportfolio. Unsere Kunden und Mitarbeiter sind es, die davon profitieren.“

von Kiedrowsky: „Die gruppeninterne Vereinheitlichung der Vertriebsstruktur unter dem Dach der PMG ist ein wichtiges Instrument für die standortunabhängige Produktion von Aufträgen. Wir wollen unseren Kunden so ein breites Leistungsportfolio noch gebündelter anbieten. An den einzelnen Standorten haben wir aufgrund von speziellen Kompetenzen oder des jeweils vorhandenen Maschinenparks unterschiedliche Möglichkeiten. Das müssen wir unseren Kunden durch kompetente Beratung und durch eine enge interne Verzahnung der Häuser Tag für Tag aufs Neue beweisen.“

Was sagen Sie Ihren Kunden und Interessenten, wenn sie fragen: Warum soll ich mit der PMG zusammenarbeiten?

von Kiedrowsky: „Die PMG steht für klare Werte: Wir sind nachhaltig, zuverlässig und stabil. Wir bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bei überdurchschnittlichem, individuellem Service und bei hoher Bratungskompetenz. Unser großer, redundanter Maschinenpark bietet unseren Kunden nicht nur eine hohe Qualität, sondern auch Produktionssicherheit. Zudem stehen wir für eine große Abwicklungskompetenz. Wir arbeiten schnell, lösungsorientiert und sind gefestigt im Markt.“

Grobe: „Die PMG verfügt zudem standortübergreifend über einen professionellen Mehrkanalvertrieb, einen hohen Technologie- und Investitionsgrad und über einen Zugang zum Kapitalmarkt. Ganz wichtig ist uns auch: Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Wir bilden aus. Für uns ist Inklusion kein Modewort, sondern selbstverständlich. Und wir beschäftigen Fachleute!“

Für Verantwortung und Nachhaltigkeit steht auch Rockpaper. Was steckt dahinter?

Grobe: „Mit Rockpaper bieten wir ein umweltfreundliches Papier an. Das erste marktreife Papier, hergestellt aus Kalksandstein. Es handelt sich um ein papierähnliches Material, das sich aus bis zu 80% Steinmehl zusammensetzt. Für die Produktion von Rockpaper wird kein Baum gefällt und kein Trinkwasser verbraucht. Es werden keine Bleichmittel oder Säuren benötigt. Es entstehen auch keine Abfälle und beim Verbrennen werden keine giftigen Gase freigesetzt.“

von Kiedrowsky: „Rockpaper ist zudem wasser- und reißfest. Dadurch ergeben sich immer mehr Anwendungsmöglichkeiten, es ist zäh wie ein Kunststoff und trotzdem beschreibbar wie Papier. Rockpaper ist ohne Zweifel ein Produkt von morgen, das wir heute schon anbieten.“

Damit wäre wohl auch bewiesen: Drucken ist umweltfreundlicher als das Bauen von Smartphones!

von Kiedrowsky: (lacht) „Stimmt. Und ich muss nicht noch extra zur Abendschule gehen.“

Ein Bild der Gesellschafter der PMG

Umweltfreundlich, praktisch und vielseitig einsetzbar

Rockpaper (Bild)

Kennen Sie Rockpaper? Das ist eine echte Alternativ zum klassischen Papier: Rockpaper besteht je nach Grammatur aus bis zu 80 % gemahlenem Kalkstein und aus ungiftigem Kunstharz als Bindemittel. Rockpaper ist ein papierähnliches Material auf nichtpflanzlicher Basis. Erfahren Sie mehr über unser Rockpaper und darüber, warum es vorteilhaft für zahlreiche Einsatzgebiete ist. Übrigens: Wir produzieren nicht nur Produkte aus Rockpaper. Sie können über uns als Importeur auch Steinpapier beziehen!

Warum ist die Produktion von Rockpaper umweltfreundlich?

Steinpapier wird auf Basis des „Cradle-to-Cradle“-Konzepts hergestellt, bei dem es keinen Abfall gibt. Die Produktion ist …

… holzfrei: Rockpaper leistet einen Beitrag zum Erhalt des Waldes.
… energiesparend: Es wird nur die Hälfte der Energie im Vergleich zu Papier benötigt.
… wassersparend: Zur Herstellung wird kein Trinkwasser benötigt.
… nachhaltig: Alle Bestandteile sind natürlich und wiederverwendbar.

Wie hochwertig ist Rockpaper?

Steinpapier ist faserfrei und besitzt eine glatte Oberfläche. Es zeichnet sich durch eine edle, samtartige Haptik aus und ähnelt beschichtetem Papier. Druckbilder wirken dadurch außergewöhnlich scharf und kontrastreich – bei einem geringeren Einsatz von Farbe.

Wann ist Rockpaper im Alltag praktischer als normales Papier?

Steinpapier ist …

… öl- und wasserfest: Einfach trocknen und weiterverwenden.
… reißfest: Zäh wie Kunststoff, aber beschreibbar wie Papier.
… schwer entflammbar: Das Material ist beständig bei -40 bis +65 Grad Celsius.
… lebensmittelecht: Geeignet für den Einsatz als Lebensmittelverpackung.
… antistatisch: Rockpaper lädt sich nicht elektrisch auf.

Für welche Produkte eignet sich Rockpaper besonders gut?

Aufgrund seiner Wasserfestigkeit ist Steinpapier z. B. ideal für …

… Land- und Spezialkarten.
… Notizbücher.
… Werbebanner, Plakate und Flyer.
… Anleitungen und Kataloge.
… Hand- und Wartungsbücher.

Aufgrund seiner Reißfestigkeit eignet sich Steinpapier z. B. hervorragend für …

… Verpackungen.
… hochwertige Tragetaschen.
… Speisekarten und Tischsets.
… Handbücher.
… Tür- und Kofferanhänger.

Wie kann ich mehr über Steinpapier erfahren?

Sprechen Sie einfach Ihren Kundenbetreuer an. Wir beraten Sie gerne! Im Internet erfahren Sie mehr über Rockpaper unter der Adresse www.rockpaper.de.

Rockpaper (Bild)

Neuer Geschäftsführer bei DDM

DDM (Bild)

Harald Erbacher hat zum 01.01.2017 die Geschäftsleitung der Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG in Kassel übernommen. Er löst Christian Matthiesen ab, der Ende 2016 aus der Print Media Group ausgeschieden ist.

Harald Erbacher ist 53 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seiner Berufsausbildung zum Flachdrucker und dem Studium der Drucktechnik war er unter anderem als Betriebsleiter und Technischer Leiter in verschiedenen Druckbetrieben tätig. 2004 wechselte Harald Erbacher in die Geschäftsleitung des Druckhauses Main-Echo in Aschaffenburg. Dort war er bis zuletzt als Geschäftsführer tätig.